ENDOSKOPIE


Endoskopie in der Chirurgie ist nicht neu, sie ist über 150 Jahre alt. Die Endoskopie ist mit der Chirurgie und die Chirurgie mit der Endoskopie ständig gewachsen. Eingesetzt werden endoskopische Verfahren zur z. B. zur Spiegelung von Hohlorganen wie Magen- oder Darmtrakt, zur Spiegelung von Gelenken, der Brust- oder Bauchhöhle und vielen anderen Körperregionen. 

Gute Gründe zur Integration der flexiblen Endoskopie in der Chirurgie sind vor allem

Bekannte Beispiele für endoskopische Untersuchungen sind u.a. die  Ösophago-Gastro-Duodenoskopie also die Spiegelung des oberen Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm) oder die Coloskopie (Spiegelung des Dickdarms).

Bei der Spiegelung des oberen Verdauungstraktes wird ein flexibler Schlauch über den Mund in den Magen vorgeschoben. Durch ein Endoskop (Spiegelgerät) ist so die Betrachtung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm möglich. Um die Beurteilung zu ermöglichen, wird der Verdauungstrakt durch das Einblasen von Luft zur Entfaltung gebracht. Bei auffälligen Befunden (Geschwüre, Neubildungen, Blutungen) ist es möglich, Proben der betroffenen Bezirke zu entnehmen oder Blutungen durch das Einspritzen von Medikamenten zum Stillstand zu bringen. Damit stellt die Spiegelung des oberen Verdauungstraktes eine schnelle und sichere Methode zur Diagnostik von Beschwerden des oberen Verdauungstraktes dar.

 

Bei der Dickdarmspiegelung wird ein flexibler Schlauch durch den After in den Darm vorgeschoben. Dies ermöglicht es, die Beschaffenheit des Dickdarms zu beurteilen. Dabei kommt die Darmwand durch das Einblasen von Luft besser zur Entfaltung. Aus auffälligen Bezirken (Polypen, Neubildungen) können bei der Untersuchung Proben entnommen werden, die dann unter dem Mikroskop begutachtet werden. Aufgetretene Blutungen können gleich bei der Untersuchung zum Stillstand gebracht werden.

 

 

 

 

[schließen]